Einladung für den 2. April 2019 um 19 Uhr in die Villa Esche mit dem Chemnitzer Architekten und Geschäftsführer der furoris X art, Chemnitz, Rico Sprenger

Einladung zu einer Gemeinschaftsveranstaltung der Villa Esche/GGG mit der
Henry van de Velde-Gesellschaft und der Marianne Brandt-Gesellschaft

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne-Brandt-Gesellschaft und auch noch einmal liebe Freunde der Henry van de Velde Gesellschaft,

hiermit möchten wir Sie zu einer Veranstaltung mit dem Chemnitzer Architekten und Geschäftsführer der furoris X art, Chemnitz, Rico Sprenger einladen

Entwurfsmodelle jenseits der Repräsentation

Mit futuristischer Architektur will das Chemnitzer Kreativteam von furoris X art und der furoris gruppe Denkanstöße setzen. Die in den vergangenen 18 Jahren entstandenen Bauten und Projekte zeigen eine unverwechselbare und emotionale Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Räumen. Architekturprojekte werden bei furoris X art unter den Aspekten Kunst und Bewegung bewertet, bearbeitet und für den Nutzer aufbereitet. Dabei überschreiten sie die Grenzen rein architektonischer Gestaltung durch eine Verzahnung mit Landschaftsarchitektur und Interieurdesign.

 

Ihre Entwürfe erstreben eine Symbiose aus Form und Inhalt, welche über alltägliche Gebrauchsfunktionen weit hinausgeht und möglichst auch gesellschaftliche Aufgaben übernimmt. Architektur beginnt dabei im Kopf. Rico Sprenger entführt mit seinem Vortrag die Zuhörer in verschiedene persönliche Entwurfsszenen und spricht über den Umgang mit Formen und dem eigenen Ich. Plötzlich erscheinen soziologische Themen, wie die menschliche Individualisierung und die Sehnsucht nach Gemeinschaft in der heutigen Zeit, genauso wichtig zu sein, wie die behutsame Integration einer Möbelserie in eine Villa von Paul Möbius in Leipzig.

Preis: 10,00 Euro/erm. 5,00 Euro
Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen und Marianne Brandt Gesellschaft

am 02.04.2019 um 19.00 Uhr in die Villa Esche

„4 »BAUHAUSMÄDELS«

Am Samstag, 23. März 2019, 16 Uhr ist die
Eröffnung der Sonderausstellung

„4 »BAUHAUSMÄDELS«

Gertrud Arndt / Marianne Brandt / Margarete Heymann-Loebenstein / Margaretha Reichardt

24. März bis 16. Juni 2019

Angermuseums Erfurt
Anger 18
99084 Erfurt
www.kunstmuseen.erfurt.de
Di — So 10—18 Uhr
www.kunstmuseen.erfurt.de

“bauhausfrauen” TV Premiere: 13.2./22 Uhr in der ARD

Preview: 7.2./ 19 Uhr in der Moritzburg Halle
TV-Premiere: 13. 2./ 22 Uhr in der ARD

Liebe Freunde, Mitstreiter, Kollegen und Unterstützer,
unsere Dokumentation »bauhausfrauen« ist fertig! Wir freuen uns sehr, den Sendetermin am 13. Februar um 22 Uhr in der ARD bekannt geben zu können – verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die das Projekt mit Ihrer Expertise, Ihren Ideen und Ihrer Tatkraft unterstützt haben!!

Vorab wird der MDR eine Preview in Halle veranstalten. Wer es einrichten kann, ist herzlich am Donnerstag, den 7. Februar ins Kunstmuseum Moritzburg eingeladen.

Herzliche Grüße, auch im Namen von Maria Wischnewski,
Susanne Radelhof

ps: die 43min-Fassung des Films wird voraussichtlich Mitte April auf mdr/rbb zu sehen sein.

Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde und ist Sinnbild der Moderne. Heute, 100 Jahre nach dessenGründung, sind die Bauhausmeister die Stars der Architektur- und Designgeschichte. Doch die Geschichte des Bauhauses ist eine der männlichen Helden und bis heute stehen die Künstlerinnen in deren Schatten. Dabei wollte Gropius mit seinem Manifest nicht nur radikal neues Design erschaffen, sondern an einer offenen, modernen Gesellschaft bauen – mit dem Versprechen auf absolute Gleichberechtigung.

Doch wie erging es den Frauen am Bauhaus wirklich? Die Dokumentation wirft einen ganz neuen Blick auf den Mythos Bauhaus und erzählt diesen aus einer anderen Perspektive. Aus der der Frauen, die mit dem Versprechen auf ein neues, befreites Leben und Arbeiten voller Illusionen und Hoffnungen an die visionäre Kunstschule kamen –und mit alten Rollenbildern kollidierten.

Im Zentrum des Films stehen visionäre Frauen: Gunta Stölzl, die erfolgreiche Textildesignerin und einzige Frau unter den Meistern. Alma Buscher, die neuartige Kinderprodukte entwickelte und trotz ihres Erfolgs keine Unterstützung von Gropius bekam. Marianne Brandt, deren Metallarbeiten zu den Ikonen des Bauhauses gehören, während ihr Name lange vergessen war. Und die hochtalentierte Friedl Dicker, die dem Bauhaus-Gedanken bis ins KZ treu blieb.

Über einzigartiges Archivmaterial, Tagebucheinträge, Gespräche mit den Nachfahren und Bauhauskennern, erzählt die bewegende Dokumentation die Geschichten der Bauhausfrauen – bis heute mutige und inspirierende
Pionierinnen der Moderne, die mit ihrer Entschlossenheit und Begabung wesentlich dazu beitrugen, dass dasBauhaus-Design im 20. Jahrhundert die ganze Welt eroberte.

Veranstaltungstipp: Matinee der besonderen Art in einer “Tankstelle”. Einladung zur

Ausstellungseröffnung in
Tankstelle Projektraum, Chemnitz, Zwickauer Straße 214.

Christian von Borczyskowski
Waldmaschinen

Sonntag, 10.02.2019 um 11:00

Einführung und Gespräch mit Christian von Borczyskowski:
Rolf Lieberknecht

Unser Gründungs- und Vorstandsmitglied Prof. Christian von Borczyskowski, ehemaliger Rektor der Universität Chemnitz und Naturwissenschaftler,  Professor für Optische Spektroskopie und Molekülphysik an der Technischen Universität Chemnitz, zeigt sich von seiner künstlerisch-kreativen Seite mit musikalischer Untermalung von Jakob John, Schlagzeug.
Wo: Zwickauer Straße 214
Wann: Sonntag, 10.02.2019 um 11:00

Newsletter Brandt Aktuell 3/2018

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne Brandt Gesellschaft,

vermutlich hätte sich Marianne Brandt darüber gefreut, wie ihr 125. Geburtstag gefeiert wurde. Schließlich ging es bei den Veranstaltungen darum, ihr Werk und ihr künstlerisches Erbe vor dem Vergessen zu bewahren und den Gästen nahe zu bringen. Vor allem auch denjenigen, die es noch nicht oder nicht in dem Umfang kennen.

Jubiläum: 125 Jahre M. B.

So berichtete Kulturhistoriker Frank Werner aus Berlin am Montag, den 1. Oktober ab 19 Uhr  im Industriemuseum Chemnitz sehr anschaulich darüber, wie das einstige Atelier von Marianne Brandt im Prellerhaus rekonstruiert wurde und heute für die Besucher des Bauhauses Dessau zugänglich ist. Im Anschluss wurde der Film „stop styling“ von Gregor Hutz über den Formgestalter Prof. Karl Clauss Dietel gezeigt. Der Producer und Regisseur war extra aus Berlin angereist und beantwortete auch die Fragen der Teilnehmer.

Zuvor wurde in den Studienräumen der Marianne Brandt -Gesellschaft das Glas oder eine Tasse Tee auf die Jubilarin erhoben und vielfältige Gespräche über sie und ihr Wirken geführt. Dabei spielten die neu erworbenen Tee-Extraktkännchen sowie das Teekännchen von M.B. eine besondere Rolle.

Zu den Gästen und Gesprächspartnern zählte unter vielen anderen Hartwig Albiro, Theaterregisseur und einstiger Schauspielspieldirektor ebenso wie Eveline Rössler, ehemals Redakteurin der Freien Presse. Ihre Veröffentlichung über das verwahrloste Grab von Marianne Brandt hatte den Stein ins Rollen brachte und zur Gründung der Marianne Brandt Gesellschaft geführt. Die Initiatorin und jetzige Vorsitzende Carmen-Sylva Hueber freute sich sehr, dass Frau Rössler den Mitgliedsantrag für die MBG gleich vor Ort unterschrieb. Ein wahrlich guter Tag für den Beginn einer Mitgliedschaft.

Die Tür zu den Studienräumen im Marianne-Brandt-Haus war anlässlich des Jubiläums weit geöffnet, der Besucherstrom hielt sich dennoch in Grenzen, trotz mehrerer Hinweise darauf in der Freien Presse. Begründet zum einen, dass es ein Arbeitstag war, zum anderen, dass wohl  Marianne Brandt noch immer nicht in den Herzen der Chemnitzer angekommen ist.

Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle der Freien Presse für einen ganzseitigen Beitrag über die Bauhaus-Ikone mit einem großformatigen Foto aus ihren besten Zeiten als Blickfang. Diese Veröffentlichung am 2. Oktober hat ganz bestimmt dazu beigetragen, den Lesern Marianne Brandt ein Stück näher zu bringen.

Das ist auf jeden Fall der Kulturwissenschaftlerin Dr. Anne-Kathrin Weise gelungen, die ebenfalls  am 2. Oktober in der Villa Esche Chemnitz ab 19 Uhr  ihr druckfrisches Buch „Marianne Brandt – Wegbereiterin des Produktdesigns“ präsentierte. Das Interesse der Chemnitzer war so groß, dass zusätzliche Stühle aufgestellt wurden. Die Autorin, die in der Schweiz lebt und arbeitet, ließ anhand von vielen, auch unbekannten Fotos und ihrer informativen Darstellung das Leben der Bauhauskünstlerin Revue passieren. Der anwesende Formgestalter Prof. Karl Clauss Dietel, der das Vorwort zum Buch verfasste,  erzählte zur Freude der Teilnehmer über seine persönlichen Begegnungen mit Marianne Brandt. Nach einem regen Austausch mit den Besuchern signierte Dr. Weise die Bücher der vielen Interessenten.

Die MBG hat bewiesen, dass sie durchaus in der Lage ist, interessante Angebote ganz im Sinne von Marianne Brandt zu präsentieren. Gelungen ist das dank des Engagements vor allem von Carmen-Sylva Hueber sowie Birgit Enzmann, Andrea Hertel, Ursula Lange und Dietmar Vogel.

 

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Die MBG ist auf einem guten Weg und wird auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. Oktober, ab 19 Uhr in den Studienräumen Heinrich-Beck-Str. 22 die Bilanz ziehen und die Vorhaben für das Jubiläum 100 Jahre Bauhaus beraten. Wir freuen uns auf alle Mitglieder und eine konstruktive Diskussion.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Marianne Brandt Gesellschaft