Das rote Bauhaus – Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern

 

Die Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e.V. lädt zusammen mit  der GGG/Villa Esche und der  Marianne Brandt-Gesellschaft e.V. ein zu dem Vortrag:

Das rote Bauhaus Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern mit Ursula Muscheler, Düsseldorf,

am Donnerstag, dem 27. Juni 2019 um 19.00 Uhr in der Villa Esche, Parkstraße 58, 09120 Chemnitz

 

Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre trieb viele deutsche Architekten in die Sowjetunion, die mit guter Bezahlung und den Großprojekten des Fünfjahrplans lockte. Bekannte Leute kamen, wie Ernst May und Bruno Taut, und unbekanntere, wie die Mitglieder der Bauhaus-Brigade Rot Front, angeführt vom ehemaligen Bauhausdirektor Hannes Meyer. Sie waren Protagonisten des Neuen Bauens, das im Westen häufig als „bolschewistisch“ verunglimpft wurde, und hofften, in Russland nach ihren Vorstellungen bauen zu können. Wie erging es ihnen? Was konnten sie planen und bauen? War es eine Reise ohne Wiederkehr? Die Architektin Ursula Muscheler erzählt eine Geschichte von Migration und Flucht, von Überleben und Tod, von Hoffnung und Scheitern. In „Möbel, Kunst und feine Nerven“ schrieb sie zuletzt über „Henry van de Velde und den Kultus der Schönheit“ und ist geschätzt als Autorin erzählender Sachbücher zur Architekturgeschichte.

Am 11. Mai 2019

Pünktlich zur diesjährigen Chemnitzer Museumsnacht werden wir die neu eingerichteten Studienräume der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V. im ehemaligen Elternhaus der Bauhausgestalterin wieder für die Öffentlichkeit zugänglich machen.

Die Marianne Brandt Gesellschaft wurde vor 20 Jahren ins Leben gerufen, um die Erinnerung an die große Tochter der Stadt Chemnitz wach zu halten, ihren Lebensweg aufzuzeigen und ihr Werk im Umfeld anderer bedeutender Bauhauskünstler zu dokumentieren.

Die Studienräume werden zunächst nur nach Absprache und an festgesetzten Terminen zu besichtigen sein. Telefon 0371 – 6661569 (Galerie Oben)

Marianne Brandt, ihr Leben und Werk im Kontext weiterer Bauhauskünstler

Wiedereröffnung der neu gestalteten Studiensammlung zur Chemnitzer Museumsnacht 

Samstag, 11. Mai 2019

von 18.00-23.00 Uhr

Marianne Brandt Haus, Heinrich Beck-Str. 22, 09112 Chemnitz, direkt an der in dieser Nacht eigens dafür eingerichteten Bushaltestelle:

18.00 Uhr
Offizielle Eröffnung der von Prof. Rolf Lieberknecht neu gestalteteten Studiensammlung zu Marianne Brandt und dem Bauhaus mit Dr. Jörg Feldkamp, Vorsitzender der Marianne Brandt-Gesellschaft e.V.

19.30 Uhr
Gespräch mit Prof. Karl Clauss Dietel, Ehrenvorsitzender der Marianne Brandt-Gesellschaft e.V. und Träger des Bundesdesignpreises, über seine Begegnungen und Gespräche mit Marianne Brandt

bei einem Glas Rotwein oder Mineralwasser

Tipp: Gleich gegenüber geht es zur Sonderausstellung in der Galerie Oben mit Kathrin Lahl (stellvertretende Vorsitzende der Marianne Brandt Gesellschaft e. V.)

Und: Unsere beiden Mitglieder Prof. Christian von Borczyskowski und Prof. Rolf Lieberknecht (stellvertretender Vorsitzender derMarianne Brandt-Gesellschaft e.V.) laden  ein:  in den TANKSTELLE PROJEKTRAUM, Zwickauer Str. 214  zu einer Führung durch die Ausstellung: “Typografische Bilder”.  Gespräche mit dem Künstler Nicolaus Ott finden um 18:00 und 19:00 Uhr statt.

Mitgliederversammlung 2019 der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V. 10. Mai 2019 im tankstelle projektraum, Zwickauer Str. 214

Sehr geehrte, liebe Mitglieder der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V.,

hiermit laden wir Sie herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am 10.Mai 2019 um 18:00 Uhr ein.

Bitte beachten Sie, dass diese im tankstelle projektraum, Zwickauer Straße 214, 09116 Chemnitz stattfindet.

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, vor der Mitgliederversammlung die neu gestalteten Studienräume der Gesellschaft in der Heinrich-Beck-Straße 22 in der Zeit zwischen 16:50 Uhr und 17:50 Uhr zu besichtigen.

Einladung für den 2. April 2019 um 19 Uhr in die Villa Esche mit dem Chemnitzer Architekten und Geschäftsführer der furoris X art, Chemnitz, Rico Sprenger

Einladung zu einer Gemeinschaftsveranstaltung der Villa Esche/GGG mit der
Henry van de Velde-Gesellschaft und der Marianne Brandt-Gesellschaft

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne-Brandt-Gesellschaft und auch noch einmal liebe Freunde der Henry van de Velde Gesellschaft,

hiermit möchten wir Sie zu einer Veranstaltung mit dem Chemnitzer Architekten und Geschäftsführer der furoris X art, Chemnitz, Rico Sprenger einladen

Entwurfsmodelle jenseits der Repräsentation

Mit futuristischer Architektur will das Chemnitzer Kreativteam von furoris X art und der furoris gruppe Denkanstöße setzen. Die in den vergangenen 18 Jahren entstandenen Bauten und Projekte zeigen eine unverwechselbare und emotionale Auseinandersetzung mit der Entwicklung von Räumen. Architekturprojekte werden bei furoris X art unter den Aspekten Kunst und Bewegung bewertet, bearbeitet und für den Nutzer aufbereitet. Dabei überschreiten sie die Grenzen rein architektonischer Gestaltung durch eine Verzahnung mit Landschaftsarchitektur und Interieurdesign.

 

Ihre Entwürfe erstreben eine Symbiose aus Form und Inhalt, welche über alltägliche Gebrauchsfunktionen weit hinausgeht und möglichst auch gesellschaftliche Aufgaben übernimmt. Architektur beginnt dabei im Kopf. Rico Sprenger entführt mit seinem Vortrag die Zuhörer in verschiedene persönliche Entwurfsszenen und spricht über den Umgang mit Formen und dem eigenen Ich. Plötzlich erscheinen soziologische Themen, wie die menschliche Individualisierung und die Sehnsucht nach Gemeinschaft in der heutigen Zeit, genauso wichtig zu sein, wie die behutsame Integration einer Möbelserie in eine Villa von Paul Möbius in Leipzig.

Preis: 10,00 Euro/erm. 5,00 Euro
Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen und Marianne Brandt Gesellschaft

am 02.04.2019 um 19.00 Uhr in die Villa Esche