Prof. Karl Clauss Dietel: Marianne Brandt – 3 Zeiten

sonntagsmatinee 10/2018 anläßlich geburtstag von M.B.

Vortrag von Prof. Karl Clauss Dietel im Industriemuseum, Chemnitz
MARIANNE BRANDT – 3 ZEITEN

ÜBER M.B., WICHTIGSTE METALLGESTALTERIN AM BAUHAUS U. GRÖSSTE TOCHTER DER STADT CHEMNITZ, IHRE LEBENSABSCHNITTE IN WEIMAR, PARIS, DESSAU, GOTHA BIS 1933.

ZU IHRER INNEREN EMIGRATION BIS 1945, IHREN NEUANFANG UNTER MART STAM IN DRESDEN 1948, NEUERLICHEN KONFLIKTEN MIT DOGMEN U. ÜBER IHRE ZEIT DANACH IN IHRER GEBURTSSTADT CHEMNITZ. ZUM VERSUCH UNSERER ANNÄHERUNG U. ÜBER DEN LEBENSABEND.

Danksagungen

Der 21.04.2018 war  Dank der vielen netten Gäste und der interessanten Gespräche in wirklich guter Stimmung ein wirklich gelungenes Fest. Ich habe mich sehr gefreut. Vielen Dank für Euer Kommen. Ganz herzlichen Dank an jeden einzelnen, der mit seiner  großzügige Spende  mit dazu beigetragen hat, dass u.a. die neue Homepage finanziert werden konnte. Die Marianne Brandt-Ges. kann nun in den neu gestalteten Räumen, in neuem und hochwertigem Mobiliar wieder durchstarten mit den Neuerwerbungen. Und Ihr, liebe Freunde und Mitstreiter habt das ermöglicht.

Viele nette Gäste und interessante Gespräche bei guter Stimmung haben dazu beigetragen, dass mein 70. Geburtstag am 21. April ein wirklich gelungenes Fest war.  Besonders habe ich mich über  jede Spende gefreut, die ich mir statt Geschenken gewünscht hatte. Damit kann die Marianne Brandt Gesellschaft  beispielsweise die neue Homepage  finanzieren sowie  die Vorbereitungen zum 125. Geburtstag von Marianne Brandt starten.

Die Namen der Spender möchte ich deshalb gern nennen:

Blechschmidt, Klaus und Andrea
Heam van den Besselaar
Fasa-AG Ulrich Hintzen
Rechtsanwälte Feldbusch
Sonja und Thomas Lippert
Karl und Gisela Noltze
Utta Scheibe
SRS Audit GmbH Wirtschaftsprüfung
Dietmar Vogel

Mein herzlicher  Dank gilt allen Gratulanten, Freunden und Mitstreitern für ihre großzügige Unterstützung unseres Neuanfangs.

Newsletter der MB-G  2/2017

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne Brandt Gesellschaft,

dank des Engagements unseres Mitgliedes Prof. Rolf Lieberknecht konnte am 20. Mai zur Chemnitzer Museumsnacht eine bemerkenswerte Sonderausstellung gezeigt werden. Unter dem Titel

„Rolf Lieberknecht MB Mobile Balance“

präsentierte der Künstler acht kinetische Skulpturen. Damit war das Marianne Brandt Haus schon vor dem offiziellen Beginn um 18 Uhr ein Besuchermagnet und zog bis fast Mitternacht Scharen von Chemnitzern und Gästen der Stadt an. Einer der beiden Studienräume bot in frischem Weiß ein ästhetisches Ambiente für die Kunstwerke. Die sonst hier hängenden Fotos von Marianne Brandt waren auch weiß verhüllt. Trotzdem schien sie in den Raum zu lugen und damit anwesend zu sein. Ganz im Sinne und mit Bezug auf die beiden Versalien MB, die der Künstler durchaus doppeldeutig verstanden wissen wollte. Vom Edelstahl als Material für ihre Kunst konnte die Bauhaus-Ikone damals nur träumen. Die ganz realen Besucher offenbarten viel Interesse und Neugier, und so entspann sich über den gesamten Abend ein oft auch heiterer Dialog mit Rolf Lieberknecht. Ganz bestimmt bleiben diese Gespräche lange in Erinnerung, denn einem Künstler so hautnah und aufgeschlossen zu begegnen, erlebt man wohl nicht alle Tage.

Impressionen von der Museumsnacht im und vor dem Marianne Brandt Haus. Fotos (11): ©Ursula Lange

 

Dass sich auch Chemnitzer Persönlichkeiten wie Hartwig Albiro oder Prof. Karl Clauss Dietel unter die Besucher mischten, zeigt die Wertschätzung des Künstlers aus Nordrhein-Westfalen. Inzwischen hat er seit langem in Chemnitz-Einsiedel seine Wurzeln geschlagen, da wo einst seine Großeltern als Unternehmer ihre Spuren hinterließen.

Nach dieser rundum gelungenen Museumsnacht mit zahlreichen Gesprächen bei Wasser oder Wein auch im Freien vor dem Marianne Brandt Haus wird die MBG in einer Mitgliederversammlung die Weichen neu stellen und entscheiden müssen, welchen Weg sie nach Jahren der Stagnation einschlagen wird.

 

100 Jahre Bauhaus – Nachtrag in eigener Sache

Ein Jubiläum wirft seine Schatten voraus: 100 Jahre Bauhaus 2019. Aus diesem Anlass wird im Erfurter Angermuseum die Ausstellung „BAUHAUSMÄDELS“ gezeigt. Diese kuratiert Prof. Patrick Rössler von der Uni Erfurt. Auf seine Initiative fand im April in Chemnitz ein Arbeitstreffen zwischen ihm und Mitgliedern der MBG statt.

Mitglieder der MBG Rolf Lieberknecht und Ursula Lange mit Patrick Rössler (rechts). Foto: CS. Hueber

Zu den vier für die Exposition ausgewählten Bauhäuslerinnen zählt Marianne Brandt, und eine mögliche Kooperation mit unserer Gesellschaft liegt somit auf der Hand.
Vorsitzende Carmen Sylva Hueber wie auch Prof. Rolf Lieberknecht entwickelten Ideen wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte.
Und noch eine Information: Das Marianne Brandt Haus zählt zu den 22 Sehenswürdigkeiten, die man in der Stadt der Moderne gesehen haben muss, empfiehlt das Reisemagazin VISIT CHEMNITZ 2017. Auch ein Ansporn für unsere Arbeit.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Marianne Brandt Gesellschaft

Neuerwerbungen

 

MB Serviertenhalter, um 1930, Bauhausaera, Dauerleihgabe
MB um 1930, Ruppel Werke, Tischkehrset

 

Aschenbecher in der für das Bauhaus typischen Kugelform. Entwurf für die Ruppelwerke

Museumsnacht Chemnitz

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne Brandt Gesellschaft,

zur Chemnitzer Museumsnacht am 5. Mai 2018, möchten wir Sie sehr herzlich ab 18 Uhr in das Marianne-Brandt-Haus, Heinrich-Beck-Str. 22 einladen.

Programm zur Museumsnacht

In den Studienräumen ist die ständige Marianne Brandt-Ausstellung zu sehen, in diesem Jahr anlässlich:

125 Jahre Bauhauslegende aus Chemnitz: Marianne Brandt

Architektin Martina Wutzler spricht über Leben und Werk von Marianne Brandt. Sie zeigt mittels Fotos und Repliken ihrer berühmt gewordenen Alltagsobjekte auf, warum diese außergewöhnliche Frau als Metallgestalterin am Bauhaus weltweit bekannt wurde und zu den größten Töchtern von Chemnitz gehört.

Programm: 18, 19 und 20 Uhr Gespräch über Marianne Brandt, auch für

Erstmalig wird in den Studienräumen unter dem Motto

Marianne Brandt 2.0 – Stéphane Dupont und ihr Alphabet Brandt

die kleine Ausstellung „Lettres à Marianne Brandt“ gezeigt mit Postern und der dreiteiligen Druckserie Marianne Brandt in Risographie sowie Begleitbroschüren.

Stéphane Dupont vor ihrem Alphabet Brandt/Wanderausstellung „Lettres à Marianne Brandt“ in Nancy. Foto: © Maxim Barbier

Journalistin Ursula Lange stellt das Projekt „Lettres à Marianne Brandt“ mit einem typografischen Alphabet vor, das 2017 als Wanderausstellung in Nancy und Marseille bereits hunderte Besucher fand und beantwortet Fragen. Das Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit der französischen Grafikdesignern Stéphane Dupont ist ihre Hommage an die Gestalterin am Bauhaus, über die sie im Katalog „ecrits“ geschrieben hat „Marianne Brandt ist ebenso unumgänglich wie sie verkannt ist“.

Programm: 18 bis 23 Uhr

Die Marianne Brandt Gesellschaft erwartet einen Besucheransturm, da dieses Jahr zum ersten Mal der Shuttle-Bus für die Teilnehmer an der Museumsnacht direkt am Marianne- Brandt- Haus hält. Wir freuen uns auf alle großen und kleinen Gäste und viele spannende Gespräche.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Marianne Brandt Gesellschaft