Ostern 2021

Rolf Lieberknecht “weiht” den von ihm entworfenen, gebauten und der Gesellschaft gestifteten Arbeitstisch symbolisch ein

 

BRAND(T)AKTUELL                                                                     

Newsletter der MARIANNE BRANDT-GESELLSCHAFT Ausgabe 1/2021

Liebe Mitglieder der Marianne Brandt-Gesellschaft und Freund*innen  von Marianne Brandt,

seit reichlich einem Jahr beschäftigt uns die Corona Pandemie. Ob Lockdown oder Lockerungen – wir nehmen die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus mit Augenmaß und Verantwortung zur Kenntnis. Wohl wissend, dass mit den Impfungen ein Licht am Ende das Tunnels leuchtet, das Warten aber schwer fallen könnte.

Ehrenamtliche Arbeit der Gesellschaft geht weiter

„Hinter den Kulissen arbeitet der Vorstand wie eh und je“, bringt es Dr. Jörg Feldkamp auf den Punkt. Der Vorsitzende der MBG weiß, dass sowohl die Fördermittelanträge als auch die gesamte Buchhaltung bei Schatzmeisterin Birgit Enzmann in guten Händen liegt. Sein Stellvertreter Prof. Rolf Lieberknecht hat zum Beispiel einen „genialen Klapptisch für den Bibliotheksraum entworfen und gebaut“, freut sich Feldkamp über mehr Übersicht in der Geschäftsstelle. Was allen fehlt ist der Kontakt mit den Mitgliedern und den Chemnitzer*innen. „Wann wir wieder „öffentlich“ werden dürfen, ist leider erneut in die Ferne gerückt“, bedauert der Vorsitzende.

Auch 2021 keine Chemnitzer Museumsnacht

Die Stadt hat festgelegt, die Chemnitzer Museumsnacht in das kommende Jahr zu verschieben. Wegen der Corona-Pandemie und einer ungewissen Umsetzung findet in diesem Jahr keine Museumsnacht statt. Die nächste Chemnitzer Museumsnacht ist für den 14. Mai 2022 vorgesehen.

Das von der MBG schon für 2020 geplante Projekt „Mit PFIFF“ von Prof. Lieberknecht muss also weiter warten. Es verbindet die Dekonstruktion einer Leuchte von Marianne Brandt mit dem Klang des Bauhauspfiffs zu einer multimedialen künstlerischen Installation. Der Bauhaus-Pfiff rund um das Marianne Brandt Haus wird dann auf alle Fälle zu hören sein, da ist sich der Vorstand sicher.

In Zukunft:  Marianne-Brandt-Oberschule Chemnitz

Es gibt tatsächlich auch gute Nachrichten in der Pandemie. Eine ist der Beschluss des Stadtrates Chemnitz Ende des Vorjahres: Die neue Schule an der Vetterstraße 34 wird  zum Schuljahresbeginn 2023/2024 den Namen Marianne-Brandt-Oberschule Chemnitz tragen. Wie es in der Presseinformation der Stadt heißt, ging die Initiative  zur Namensgebung von der Schule selbst aus. Auch die Abstimmung mit der Marianne-Brandt-Gesellschaft sei bereits im Vorfeld erfolgt. Über diese Ehrung von Marianne Brandt freuen sich der Vorstand und die Mitglieder ganz besonders. Jörg Feldkamp sagte dazu, dass er sich eine weiterführende Kooperation mit dieser auch stark musisch ausgerichteten Schule gut vorstellen könne. Zu gegebenem Anlass werden wir über die neue Schule weiter informieren.

Neue Rubrik auf unserer Homepage

Unsere Rubrik Literatur wurde durch den neuen Menupunkt Aufsätze/Beiträge/Miszellen erweitert. Als Auftakt finden Sie dort einen Vortrag unseres Mitgliedes Dr. Ruth McDermott.

Nach wie vor sind wir interessiert an den Meinungen und Vorschlägen unserer Mitglieder. Schreiben oder mailen Sie uns oder rufen Sie uns an.

Die angespannte Zeit der Corona – Pandemie  ist mit Zuversicht und Optimismus zu überstehen. Das ist für all jene, die um ihre Existenz kämpfen müssen, vor allem in der Kultur, weitaus schwerer.

Passen Sie gut auf sich und ihren Familien auf und bleiben Sie gesund.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Marianne Brandt – Gesellschaft e. V.

 

BRAND(T)AKTUELL  Ausgabe 1/2021

Newsletter der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V.

Vorsitzender: Dr. Jörg Feldkamp

Geschäftsstelle Heinrich-Beck-Straße 22, 09112 Chemnitz

Telefon:  0371 57390651

E-Mail: info@mariannebrandt-gesellschaft.de

 

Redaktion Newsletter: Dipl.-Journ. Ursula Lange

Telefon: 0371 2802363, E-Mai: ullalange@gmx.net

 

 

Jahresausklang

Fotografie Ronald Bartel. “Der einsame Skifahrer”, eine Installation für ein Kalender-Projekt der Partner Werkstätten aus Drahtgeflecht und Rohrfedern und zugleich eine Hommage an die leidenschaftliche Skifahrerin wie Fotografin Marianne Brandt

Liebe Mitglieder, Freunde, Freundinnen und Förderer der Marianne Brandt-Gesellschaft e. V.

zum Jahresende möchte sich der Vorstand bei Ihnen für Ihre Treue und Unterstützung bedanken. Auf das so erfolgreiche Bauhausjahr 2019, das unserer Gesellschaft wie dem Interesse an Marianne Brandt einen großen Schub verlieh, folgte leider dieses Corona bedingte Schicksalsjahr, das gerade auch dem Kulturbereich stark zugesetzt hat und immer noch zusetzt. Alle auf eine Begegnung ausgerichteten Aktivitäten mussten bis auf eine Ausnahme ausfallen. So auch die Chemnitzer Museumsnacht im Mai und der Ersatztermin im Oktober. Wir waren gut vorbereitet und Rolf Lieberknecht hatte eine bemerkenswerte Installation aus einer dekonstruierten Marianne Brandt-Leuchte in unseren Räumen installiert, begleitet vom intonierten Bauhauspfiff, einer Entdeckung, die nicht allen Bauhausinteressenten bekannt ist. Der Pfiff bleibt ungehört und die Installation harrt der Zeit nach Corona. Immerhin gelang uns zwischen den Schließungen die gut besuchte Lesung mit Gudrun Parnitzke in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Stadtbibliothek durchzuführen, bei deren Direktorin Elke Beer wir uns an dieser Stelle stellvertretend für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch einmal bedanken möchten. Dank gilt auch Herrn Bernd Freese, welcher die Sammlung unserer Gesellschaft auch in diesem Jahr wieder mit einer kostbaren Rarität bereicherte. An dieser Stelle möchten wir Frau Dr. Karin Schreiter als neues Mitglied begrüßen, welche seit vielen Jahren die Patenschaft über das Grab von Marianne Brandt übernommen hat. Dafür ebenso ein herzliches Dankeschön. Und nicht zuletzt gilt Dank unserer Mitarbeiterin Anett Schuster. Sie hat zu den Öffnungszeiten unserer Studienräume die Stellung gehalten, Besucher betreut, Kontakte geknüpft und gepflegt und sich aufgrund vielseitiger Talente sehr nützlich gemacht.

Aber was wäre die Gesellschaft ohne ihre Mitglieder? Gerade auch in dieser von einer weltweiten Pandemie heimgesuchten Zeit erweisen sich gesellschaftlicher Zusammenhalt, Verlässlichkeit und Rücksichtnahme als stärkster Schutz gegen das Virus und seine Folgen. Passen Sie bitte auf sich und andere auf! Mögen Sie gesund bleiben.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen glücklichen Jahresausklang, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein neues Jahr mit Zuversicht.

Der Vorstand

Dr. Jörg Feldkamp   Prof. Rolf Lieberknecht   Birgit Enzmann