Brand(t)aktuell 1/2025

Liebe Mitglieder der Marianne Brandt-Gesellschaft, liebe Freundinnen und Freunde von Marianne Brandt, Chemnitz ist in diesem Jahr gemeinsam mit Nova Gorica / Gorizia eine der Kulturhauptstädte Europas. Dies ist für die drei seit dem vergangenen Jahr im FORUM FÜR GESTALTUNG vereinten Einrichtungen Marianne Brandt-Gesellschaft e. V., Tankstelle Projektraum und Henry van de Velde Gesellschaft e. V. Verpflichtung zur weiteren konkreten…

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Brief von Marianne Brandt an I. Anscombe vom 12. 2. 1981

„In Weimar, wo ich als Malerin lebte, trat ich in das Bauhaus ein, nachdem ich eine Ausstellung dort erarbeiteter Gegenstände gesehen hatte. … Ich besuchte dort den üblichen Vorkurs, den Professor Moholy-Nagy leitete und trat auf dessen Vorschlag in die ihm unterstehende Metallwerkstatt ein, nachdem ich keine besondere Neigung zur Weberei hatte und die Arbeit in der Tischlerei, die ich…

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Brief an die junge Generation von Marianne Brandt, ca. 1970 (Auszug)

„Als ich 1924 auf den Rat Moholy-Nagys vom Vorkurs in die Metallwerkstatt hinüberwechselte, hatte man dort eben begonnen, zur Serie geeignete Gegenstände, wenn auch völlig handwerklich, zu produzieren. Die Aufgabe bestand darin, diese Dinge so zu gestalten, daß sie auch bei einer serienmäßigen Herstellung in arbeitssparender Weise allen praktischen und ästhetischen Anforderungen gerecht wurden und dabei doch weit billiger sein…

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Bericht von Marianne Brandt über die Zerstörung ihres Hauses 

Nachdem der Krieg beendet war, beschrieb sie in einem Brief an Bernhard Bernson die Geschehnisse der letzten Kriegsjahre, “Wir 3 u. unsere Mutter nebst übrigen Einwohnern saßen in unserem Keller, als das 4stöckige Gebäude von Sprengbombe getroffen über uns zusammen­brach. Der Keller hielt Stand u. wir haben am nächsten Morgen Einiges unsrer Habe, die im Keller verwahrt erreichbar war u.…

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Marianne Brandt über ihre Arbeit in den Ruppelwerken Gotha, 1935

In den Ruppelwerken in Gotha oblag Marianne Brandt die Neubear­beitung der gesamten Produktpalette der Abteilung “kunstgewerbe”. „v. 1929-33 arbeitete ich als mitarbeiterin der fa, ruppelwerk in gotha (lieber aber den namen nicht mit erwäh­nen) ich hatte die gesamte entwurfsarbeit u. überarbeitung der artikel abteilung “kunstgewerbe” zu besorgen. … allgemein wurde mir versichert, das es mir gelungen sei, dass früher recht…

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Marianne Brandt über ihre Arbeit in den Ruppelwerken Gotha, 1935

In den Ruppelwerken in Gotha oblag Marianne Brandt die Neubear­beitung der gesamten Produktpalette der Abteilung “kunstgewerbe”. „v. 1929-33 arbeitete ich als mitarbeiterin der fa, ruppelwerk in gotha (lieber aber den namen nicht mit erwäh­nen) ich hatte die gesamte entwurfsarbeit u. überarbeitung der artikel abteilung “kunstgewerbe” zu besorgen. … allgemein wurde mir versichert, das es mir gelungen sei, dass früher recht…

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Öffentlicher Brief von Marianne Brandt an Ernst Kállai, 1929

1929 Marianne Brandt reagierte und verteidigte die Metallwerkstatt in einem Brief an Ernst Kállai, “der verfasser kennt uns wenig, wenn er glaubt, daß wir einen stil machen wollen, und daß die kugelleuchte z. b. rein aus freude an den formen kugel und zylinder entstanden sei. … im allge­meinen müssen wir uns heute begnügen mit einer summe aus erfahrung hervorgegangener überlegungen,…

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17. November 2024 bis 23. Januar 2025 – Ausstellung – Gert Wimmer „boxes – Objektcollagen“, TANKSTELLE PROJEKTRAUM

Ausstellung "boxes - objektcollagen" - Gert WimmerVeranstaltungsort: TANKSTELLE PROJEKTRAUM, Zwickauer Str. 214, 09116 ChemnitzTermin: Donnerstag, ab dem 17. November von 16.00 Uhr bis 18.30 Uhr (und nach Vereinbarung)

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15. Januar 2025 – Vortrag Henry van de Veldes Zeichentisch

Im Februar 2023 gründeten die beiden Thüringer Michael Barthelemes und Maurice Teuber das Unternehmen artefactum furniture. Ihre Idee ist, einzigartige und aus dem Blick geratene Möbelobjektewieder zum Leben zu erwecken, originalgetreu nachzubauen und einer wertschätzenden Kundschaft in limitierter Stückzahl anzubieten. Dazu inspiriert hat sie Henry van de Veldes Arbeits- und Zeichentisch aus dem Jahr 1902 mit seiner Zeitlosigkeit und seiner…

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21. November 2024 – Vortrag: Henry van de Velde bringt die Moderne nach Chemnitz

Herbert Eugen Esche und seine Frau Hanni gewinnen den noch weitgehend unbekannten Henry van de Velde zur Ausstattung ihrer ersten Wohnung auf dem Kaßberg. Wenig später beauftragen sie ihn für den Entwurf und Bau eines neuen Wohnhauses, der heutigen Villa Esche. Damit werden sie zum „Türöffner“ für die Moderne in Chemnitz.

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