Glücklich 70 · Einladung

Liebe Freunde und Mitstreiter,

ganz ehrlich, wer wird schon gerne 70! Nur: was wäre die Alterative? Da bin ich doch froh und glücklich, dass ich diesen runden Geburtstag begehen kann – und das mit Freunden, netten Menschen und mit einer immer größer werdenden Familie, die für mich natürlich das Wichtigste im Leben ist.

Ein Anlass groß zu feiern, für mich eher nicht. Da liegt mir der 125. Geburtstag von Marianne Brandt, der Namensgeberin unserer Gesellschaft schon mehr am Herzen. Ihr zu Ehren Anfang Oktober ein großes Fest wie einst am Bauhaus zu gestalten und sie zu würdigen, wäre doch für uns alle eine Freude.

Gern möchte ich beide Geburtstage unter einen Hut bringen und lade sehr herzlich ein zu einem

Sektempfang  am Samstag, den 21.4.2018, ab 11 Uhr

in die mit viel Geld neu gestalteten Studienräume des Marianne-Brandt-Hauses, Heinrich-Beck-Str. 22, 09126 Chemnitz. Die Galerie Oben direkt gegenüber wird auch geöffnet sein.

Am liebsten wäre mir, wenn meine Gäste keine Blumen oder Geschenke mitbringen würden, sondern mit einer Spende auf das Konto der Marianne Brandt-Gesellschaft bei der Sparkasse Chemnitz

DE57 8705 0000 0710 0504 53

dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft ihre Projekte, zu denen auch eine neue Website und die Vorbereitung von Bauhaus100 gehören, finanzieren kann. Das alles kostet noch eine Menge Geld, und ich würde mich über eine solche Spende sehr freuen.

Wer möchte und wenn das Wetter mitspielt, ist herzlich gegen 14 Uhr/14:30 Uhr zu einem Spaziergang entlang des Kappelbachs hin zum Kohlebunker, Ulmenstr. 1 eingeladen. Keine Sorge, hier werden wir nicht „verkohlt“. Die neue Eisdiele bietet auch Kuchen, Kaffee oder Cappuccino, ganz wie jeder mag. Auch Parkplätze sind genügend vorhanden.

Glücklich 70 – ein fröhlicher Tag zum Erinnern und zum Feiern, gern mit Euch/Ihnen allen.

Herzlich willkommen!
Carmen-Sylva Hueber
Vorsitzende der Marianne Brandt-Gesellschaft e.V. Chemnitz

Bilder des Tages:

Stadtjubiläum „875 Jahre Chemnitz“

Ein besonderes Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche. Entdeckertouren sollen sie auf die Spuren namhafter Persönlichkeiten führen, die die Geschichte von Chemnitz/Karl-Marx-Stadt mit geprägt haben. Auch unsere Gesellschaft wurde vom Kulturmanagement der Stadt ausgewählt und beteiligt sich mit der Entdeckertour Marianne Brandt an diesem Extra für die jungen Leute.

Newsletter der MB-G 1/2015

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne Brandt Gesellschaft,

wir wünschen Ihnen und Ihren Familien von Herzen ein gesundes, erfolgreiches und kreatives neues Jahr. Vielen Dank all jenen, die uns ehrenamtlich wieder mit Rat und Tat zur Seite standen und unsere Gesellschaft auf diese Weise vielfältig unterstützen.

Unser erster interner Newsletter 2015 resümiert die Aktivitäten der Marianne Brandt Gesellschaft (MBG) im vergangenen Jahr. Gern nehmen wir weiterhin Ihre Vorschläge zur Optimierung unserer gemeinsamen Arbeit im Sinne von Marianne Brandt auf.

 

RESÜMEE 2014

Exposition „Nachfolger Henry van de Veldes: Marianne Brandt“

Die Ausstellung über die Bauhauskünstlerin Marianne Brandt „Zweckmäßiges und Formschönes für den Alltag“ wurde unter Mitwirkung der Marianne Brandt Gesellschaft vom 31. Januar bis zum 8. Juni in der Villa Esche Chemnitz gezeigt. Die Exposition fand in diesem Zeitraum und vor allem auch währen der Museumsnacht, zahlreiche begeisterte Besucher. Erstmals wurden Exponate gezeigt, die Marianne Brandt zwischen 1929 und 1932 in den Gothaer Ruppel-Werken formte. Diese wurden anschließend dem Industriemuseum Chemnitz als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt.

Chemnitzer Museumsnacht

„Poesie in Silber“ – Ausstellung von Mathias Heck, Silberschmied und Formgestalter

Über 400 Gäste besuchten am 3. Mai ab 18 Uhr das Marianne Brandt Haus in der Heinrich-Beck-Straße 22. „Ständig waren Besucher da, die den spannenden Ausführungen von Mathias Heck gebannt zuhörten.“ Der letzte ging exakt um Mitternacht“, erinnert sich die Vorsitzende der MBG Carmen-Sylva Hueber.

Die von der MBG initiierte Ausstellung zeigte profane und sakrale Objekte. Zu sehen war der Samowar, der beim Marianne Brandt Wettbewerb eine Belobigung erhielt ebenso wie ein großer Deckenleuchter vom Marianne Brandt Symposium. Der Großvater des Künstlers aus Klaffenbach Johannes Heck arbeitete 1929 am Bauhaus Dessau mit Marianne Brandt in der Silberschmiede zusammen. Mathias Heck beantwortete die Fragen der Besucher und zeigte auf, wie sein Schaffen auch von der Bauhauskünstlerin Marianne Brandt geprägt wurde. 

Deutscher Designpreis für den Ehrenvorsitzenden Prof. Karl Clauss Dietel und Würdigung seines 80. Geburtstages

Am 10. Oktober überbrachte Carmen-Sylva Hueber persönlich unserem Prof. Dietel die Glückwünsche der Mitglieder der MBG zu seinem runden Geburtstag und ebenso zu seiner hohen Auszeichnung. „Mit der Verleihung des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland für sein Lebenswerk erhielt Prof. Karl Clauss Dietel ein würdiges „Geburtstagsgeschenk“ vorab. Sein Credo der 5 L ist aktueller denn je: leicht und immer lütter werden die Dinge tatsächlich, leiser auch. Was die Lebensfreundlichkeit anbelangt und die Langlebigkeit, da gibt es noch viel zu tun“, so Hueber. Sie sprach dem Jubilar ein herzliches Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz in der MBG als wunderbarer Impuls- und Ideengeber aus und übergab als Geschenk seinem „offenen Prinzip“ entsprechend nichts Gebundenes, sondern etwas, das ergänzt, anders und neu geordnet werden kann.

Chemnitzer Museumsnacht am 9. Mai 2015

Wie in jedem Jahr wird auch die Tür des Marianne Brandt Hauses ab 18 Uhr offen stehen. Unsere Besucher möchten wir erneut mit einem Extra zur Museumsnacht überraschen. Gern nehmen wir Ihre Ideen und Anregungen entgegen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihre Marianne Brandt Gesellschaft

Newsletter der MB-G 2/2013

Liebe Mitglieder und Freunde der Marianne Brandt Gesellschaft,

unser zweiter interner Newsletter informiert Sie über die Aktivitäten der Marianne Brandt Gesellschaft. Gern nehmen wir auch weiterhin Ihre Fragen, Anregungen und Vorschläge zur Optimierung unserer gemeinsamen Arbeit im Sinne von Marianne Brandt auf.

Vernissage zur Ausstellung “Metallische Impressionen”

Carmen-Sylva Hueber, Vorsitzende der Marianne Brandt Gesellschaft (links) und Dr. Rita Müller vom Industriemuseum im Gespräch mit Prof. Christian von Borczykowski. Fotos(3): Ursula Lange. Im Hintergrund auf der Lok das Exponat “L’Albatros” von Prof. Rolf Lieberknecht.

Die Marianne Brandt Gesellschaft zeigte vom 17. September bis 6. Oktober im Industriemuseum Chemnitz die Ausstellung „Metallische Impressionen“ und würdigte damit die größte Tochter der Stadt. Anlass ist ihr 120. Geburtstag und der 30. Todestag in diesem Jahr. Ausgewählte Arbeiten von Karl Clauss Dietel, Birgit Enzmann, Rolf Lieberknecht, Frank Maibier, Anna Franziska Schwarzbach und Ralph Siebenborn wurden als unerwartete Kontrapunkte zu den Exponaten des Industriemuseums präsentiert, sozusagen als „Ausstellung in der Ausstellung“. Zu den Exponaten zählten auch die Metall-Skulptur „Wandel“ von Prof. Dietel und die Marianne Brandt Eisenbüste von Anna Franziska Schwarzbach vor dem Industriemuseum. Ebenso zu sehen Kinetik in Metall oder Metallisches und Hölzernes aus der Flut.

Die Künstler traten mit ihren Exponaten in einen Dialog mit Marianne Brandt und spürten der Frage nach, wie in der heutigen Zeit Bildende Kunst und Gestaltung korrespondieren.

„Unsere Präsentation baut auf der gemeinsamen Basis des Materials Metall auf“, betonte die Vorsitzende der MBG Carmen-Sylva Hueber in ihrer Begrüßung der nahezu 100 Gäste, darunter auch Dorothee Obst, die Bürgermeisterin von Kirchberg, wo Marianne Brandt ihre letzten Jahre verbrachte und starb.

In die Ausstellung führte Diana Kopka ein, Wissenschaftliche Volontärin an den Kunstsammlungen Chemnitz. Sie fand bildhafte Worte zu allen Arbeiten und verdeutlichte wie diese auf unterschiedliche Weise Metall und Kunst verbinden.

Diana Kopka von den Kunstsammlungen Chemnitz (rechts im Bild) erklärt anschaulich die Exponate der „Ausstellung in der Ausstellung“.

Im Anschluss hatten die Besucher Gelegenheit, die zur Vernissage anwesenden Künstler, also Prof. Dietel, Prof. Lieberknecht und Ralph Siebenborn, über ihre Exponate auszufragen, und sie nutzten das reichlich. Denn gerade die faszinierenden vier kinetischen Objekte von Rolf Lieberknecht lassen viel Spielraum für den Gedankenaustausch, und der Künstler selbst hat interessante Erklärungen parat. Zudem gab es ganz zeitgemäß per Code Informationen auf das Smartphone.

Prof. Lieberknecht (rechts) und Ralph Siebenborn am Kolossalkopf von Marianne Brandt.
Prof. Dietel im Gespräch mit Dorothee Obst, Bürgermeisterin von Kirchberg (links im Bild) und Ursula Lange, Pressesprecherin der MBG

Ehrung zum 120. Geburtstag

Am 1. Oktober ehrten Mitglieder der Marianne Brandt Gesellschaft die Bauhaus-Künstlerin anlässlich ihres 120.Geburtstages an der Grab-Stele auf dem Nikolai Friedhof Chemnitz und legten Blumen nieder (Foto unten). Anschließend besprachen Vorsitzende Carmen-Sylva Hueber und der Vorstand in der Villa Esche die neuen Vorhaben der Gesellschaft.

An der Grab-Stele von Marianne Brandt auf dem Nikolai Friedhof Chemnitz: Kai Busacker, Prof. Dietel und Frau Maria, Carmen-Sylva Hueber und Prof. Lieberknecht (v. links) Foto: Gisela Bauer

Finissage am 6. Oktober im Sächsischen Industriemuseum

Mit einer Führung der Künstler Birgit Enzmann, Frank Maibier, Rolf Lieberknecht und Ralph Siebenborn durch die Ausstellung und einer „Musikalischen Improvisation“ von Andreas Winkler auf der Viola endete die Präsentation der Marianne Brandt Gesellschaft. Die Vorsitzende Carmen-Sylva Hueber dankte allen Beteiligten in herzlichen Worten.