Architektursymposium Chemnitz 29. Juni 2019:

Tipp: Unsere Cooperationspartner: die Henry van de Velde-Gesellschaft gemeinsam mit den Initiatoren von ” Tankstelle Projektraum” veranstalten zum Tag der Architektur 2019 ein Symposium unter dem Motto

Braucht die Stadt architektonische Leuchttürme

Einladung:

im rahmen der ausstellung
udo hesse architekten – portraits
und zum tag der achitektur 2019
laden wir gemeinsam mit der
van de velde gesellschaft sachsen
herzlich ein zu einem
architektursymposium zu fragen
des bauens in chemnitz:
braucht eine stadt
architektonische leuchttürme?

wann:
am samstag 29.06.2019 14 h
ort:
im INTENTA firmensitz
(zugang von ulmenstraße, ecke zwickauer straße)
programm:
unter anderem wirken der
baubürgermeister der stadt chemnitz,
herr dipl. ing. michael stötzer
sowie die vorsitzende der jury
-architekturpreis chemnitz 2018-
frau prof. hilde léon (berlin) mit.
eingeladen zur teilnahme sind
sowohl bürger als auch fachleute.
näheres zum programm und
den mitwirkenden entnehmen
sie bitte dem anhang.
die teilnahme ist kostenlos.
anmeldung:
um anmeldung wird nachstehend gebeten.
anmeldung an folgende email-adressen: vandevelde.sachsen@gmx.de oder Tankstelle.projektraum@gmx.de

ich, (name)………………………nehme
mit ….. personen teil.

Das rote Bauhaus – Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern

 

Die Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen e.V. lädt zusammen mit  der GGG/Villa Esche und der  Marianne Brandt-Gesellschaft e.V. ein zu dem Vortrag:

Das rote Bauhaus Eine Geschichte von Hoffnung und Scheitern mit Ursula Muscheler, Düsseldorf,

am Donnerstag, dem 27. Juni 2019 um 19.00 Uhr in der Villa Esche, Parkstraße 58, 09120 Chemnitz

 

Die Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre trieb viele deutsche Architekten in die Sowjetunion, die mit guter Bezahlung und den Großprojekten des Fünfjahrplans lockte. Bekannte Leute kamen, wie Ernst May und Bruno Taut, und unbekanntere, wie die Mitglieder der Bauhaus-Brigade Rot Front, angeführt vom ehemaligen Bauhausdirektor Hannes Meyer. Sie waren Protagonisten des Neuen Bauens, das im Westen häufig als „bolschewistisch“ verunglimpft wurde, und hofften, in Russland nach ihren Vorstellungen bauen zu können. Wie erging es ihnen? Was konnten sie planen und bauen? War es eine Reise ohne Wiederkehr? Die Architektin Ursula Muscheler erzählt eine Geschichte von Migration und Flucht, von Überleben und Tod, von Hoffnung und Scheitern. In „Möbel, Kunst und feine Nerven“ schrieb sie zuletzt über „Henry van de Velde und den Kultus der Schönheit“ und ist geschätzt als Autorin erzählender Sachbücher zur Architekturgeschichte.